Was „ab 2,5k möglich“ konkret bedeutet
Damit das nicht bei einer Behauptung bleibt, hier eine fiktive, aber realistische Rechnung für genau diese Zielgruppe.
Fiktives Beispiel2.500 € netto, zwei Neubauwohnungen
145.000 € je Einheit (inkl. Kaufnebenkosten), 290.000 € gesamt, 100 % fremdfinanziert, Zins 3,9 % (10 Jahre fest) + 2 % Anfangstilgung.
| Position | Betrag |
|---|
| Monatliche Kreditrate (beide Objekte) | 1.426 € |
| Kaltmiete beide Einheiten zusammen | 950 € |
| Monatliche Deckungslücke | −476 € |
| Anteil am Nettoeinkommen | 19 % |
Modellrechnungen ohne Gewähr. Keine verbindlichen Angebote. Konditionen variieren je nach Bonität, Objekt und Bank. Keine Steuer- oder Rechtsberatung.
Jahr 11: Läuft die Zinsbindung aus und die Anschlussfinanzierung erfolgt zu einem realistischen Zins von 5,5 % statt 3,9 %, steigt die Rate auf rund 1.508 €. Die Deckungslücke wächst auf 558 € — über 22 % des Nettoeinkommens. Die Sonderabschreibung ist zu diesem Zeitpunkt längst ausgelaufen, der Steuervorteil liegt praktisch bei null.
Das ist die Lücke vor Instandhaltungsrücklage, Verwaltung, Leerstandsrisiko und ohne jeden Puffer für unvorhergesehene Ausgaben. Und sie trifft ausgerechnet bei niedrigerem Einkommen härter: Der Grenzsteuersatz ist geringer, der Steuerhebel wirkt schwächer — während das Kreditrisiko exakt gleich hoch bleibt. Das Verhältnis von Nutzen zu Risiko verschlechtert sich mit sinkendem Einkommen. Das Gegenteil von dem, was das Reel suggeriert.