Mit Immobilien Steuern sparen: Welches Modell bringt am meisten — Denkmal-AfA, QNG oder §7b?
Wer mit Immobilien Steuern sparen will, hat drei steuerlich geförderte Abschreibungsmodelle zur Wahl — am meisten bringt jeweils das Modell, das zu Grenzsteuersatz, Objekt und Kapitaleinsatz passt. Die Denkmal-AfA (§7i EStG) schreibt den Sanierungsanteil zu 100 % über zwölf Jahre ab — der höchste Gesamthebel, an ein Denkmalobjekt und dessen Sanierung gebunden. Der QNG-Neubau zieht rund 38,5 % der Abschreibung in die ersten vier Jahre vor und lässt sich mit KfW-Förderung kombinieren. Die §7b-Sonder-AfA bringt zusätzlich zur linearen Gebäude-AfA weitere 20 % über vier Jahre für neu geschaffenen Mietwohnraum. Welches Modell am meisten bringt, entscheidet nicht das Modell selbst, sondern der persönliche Grenzsteuersatz, das Objekt und der Kapitaleinsatz — ein Spitzenverdiener zieht aus jedem Prozentpunkt Abschreibung mehr Steuer als ein Durchschnittsverdiener. AUP vermittelt die passenden Objekte nach §34c GewO; die verbindliche steuerliche Würdigung trifft Ihr Steuerberater.
Steuern sparen mit Immobilie: der Immobilien-Steuervorteil im Überblick
Wir erklären die Modelle mit realem Rechenweg und vermitteln passende Objekte nach §34c GewO. Die verbindliche steuerliche Würdigung trifft Ihr Steuerberater — wir liefern die Grundlage dafür.
Steuerlast senken Immobilien: wie der Hebel tatsächlich funktioniert
Wer die Steuerlast senken will, hat im Wesentlichen zwei Wege: weniger verdienen oder mehr abziehen. Der zweite Weg ist gemeint, wenn vom Steuernsparen mit Immobilien die Rede ist — und er funktioniert über die Abschreibung. Die AfA mindert das zu versteuernde Einkommen, ohne dass ihr im selben Jahr eine Zahlung gegenübersteht: Der Kaufpreis ist bereits geflossen oder finanziert, abgeschrieben wird über Jahre. Diesen Betrag mal Ihrem Grenzsteuersatz — das ist die jährliche Wirkung.
Steuerlast senken durch Investition: drei Voraussetzungen
Damit ist auch klar, wo die Grenzen liegen. Die Steuerlast durch Investition zu senken, setzt drei Dinge voraus: ein Einkommen, auf das der Abzug überhaupt wirkt, ein Objekt mit hohem abschreibbarem Anteil, und eine Kalkulation, die auch ohne die Steuerwirkung trägt. Ab rund 30 % Grenzsteuersatz ist das Modell sinnvoll, spürbar ab rund 42 %; darunter ist der Hebel meist zu klein, um die Risiken zu rechtfertigen. Und ein Steuervorteil bei Vermietung, der im Kaufpreis schon einmal mitbezahlt wurde, ist keiner — deshalb steht bei uns die Preisprüfung vor der Steuerrechnung. Wie hoch Ihr Grenzsteuersatz liegt, zeigt der Steuerrechner mit Tabelle; wie die Miete danach besteuert wird, steht auf Mieteinnahmen versteuern.